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Taktische Taschenlampe

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Die taktische Taschenlampe ist für den professionellen Gebrauch im Rahmen von Einsätzen bei Militär, Polizei, Suchkommandos und Wachschutz konzipiert worden. Sie verbindet mehrere Funktionen in einem Gerät und wird von einem robusten Gehäuse gegen Stöße, Stürze, Feuchtigkeit und Staub geschützt.

Dadurch erweist sie sich insbesondere bei Outdooreinsätzen als praktisch. Neben einer extra hohen Ausleuchtung bietet sie in der Regel unterschiedliche Einstellungen für den Lichtmodus und lässt sich aufgrund ihrer stabilen Bauweise als Nothammer oder zur Selbstverteidigung benutzen. Sie ist frei verkäuflich und mit diversen Ausstattungen erhältlich.

 

Was ist eine taktische Taschenlampe?

Was ist eine taktsiche TaschenlampeWas ist nun eine taktische Taschenlampe genau?

Es handelt sich um eine Taschenlampe mit vielen Lumen, die mit effizienten LED-Leuchtmitteln betrieben wird und eine besonders starke und helle Ausleuchtung mitbringt.

Eine Taschenlampe für das Militär oder Suchmannschaften arbeitet mit einer Lichtausbeute von 6.000 Lumen und mehr. Einfachere Ausführungen bewegen sich im Bereich von 1.000 bis 5.000 Lumen.

Mit einigen hundert Lumen sind Taschenlampen im kompakten Format ausgestattet und leuchten dabei erstaunlich hell. Zum Vergleich: Eine konventionelle 60-Watt-Glühlampe schafft etwa 800 Lumen. Die Tendenz geht selbst bei kleineren Modellen aufgrund der sich rasch entwickelnden LED- und Akkutechnologien zu immer stärkeren Leistungen.

Während die Leistung der Taschenlampe in Lumen (lm) sich auf die Gesamtleistung der Lampe bezieht, gibt der Lux-Wert die Stärke des Lichtstrahls und damit die Reichweite der Taschenlampe an.

Diese findet sich bei den Herstellerangaben häufig als Längenangabe in Metern. Es gibt Lampen, die auf eine flächige Lichtverteilung ausgerichtet sind, und andere, die einen gebündelten Lichtstrahl erzeugen. Bei einigen Formen lässt sich durch eine Hybrideinstellung zwischen diesen Modi wechseln.

Taktische Taschenlampen verfügen außerdem über ein stabiles Gehäuse, das für den Außeneinsatz konzipiert ist. Es soll im Outdoorbereich möglichst mehrere Funktionen in einem erfüllen, um das Gewicht und Volumen des mitgeführten Gepäcks gering zu halten.

Daher findet es auch als Selbstverteidigungswaffe Verwendung. Die Handhabung ist dabei möglichst einfach gestaltet, damit eine schnelle Bedienung möglich ist, die bei Bedarf sogar mit Handschuhen funktioniert.

Outdoor Himmel

 

In Einsätzen bei Polizei und Militär haben sich die Taktik-Taschenlampen über Jahre bewährt und so ihren Einzug in die Outdoor- und Survival-Ausstattung gefunden.

In Notfallsituationen, dienen sie zur Erkundung und dazu, Aufmerksamkeit zu erregen und Hilfe heranzuholen. Dafür ist beispielsweise die Taschenlampe mit Stroboskop, einem Flackerlicht, vorteilhaft.

Das Einschlagen eines Fensters lässt sich mit dem robusten Schaft in dringenden Fällen ebenfalls erledigen. Wegen ihrer starken Blendwirkung sind die Leuchten als passive Selbstverteidigungswaffen eine Option für Menschen, die sich auf eine körperliche Gegenwehr nicht einlassen können oder wollen.

Nicht nur bei Außeneinsätzen leistet eine Taschenlampe, die taktisch einsetzbar ist, gute Dienste. Auch im Haushalt, z. B. wenn kurzfristig der Strom ausfällt, im Keller, auf dem Dachboden oder in der Garage erweist sie sich als beliebter Helfer, der für die optimale Ausleuchtung sorgt.

Sie ermöglicht das schnelle Auffinden von Gegenständen in Lagerkartons oder das Lesen von Beschriftungen, wenn die Lampeninstallation für Speicher oder Keller eher spärlich ausfällt.

Taktische Taschenlampe zur Selbstverteidigung – Wie geht das?

Die taktische Taschenleuchte erzeugt einen enorm hellen Strahl, der auf einen Angreifer gerichtet werden kann, um diesen zu blenden und ihm damit einige Sekunden die Sicht zu nehmen. Wenn der Gegner unerwartet mit dem Licht konfrontiert wird, dürfte er zumindest für kurze Zeit irritiert sein und muss sich neu orientieren.

Diese Phase lässt sich nutzen, um schleunigst das Weite zu suchen. Der Vorteil, den die taktische Taschenlampe bei der Selbstverteidigung bietet, ist ihre sanfte Wirkungsweise, sie gilt als mildes Kampfmittel mit vorübergehendem Effekt.

 

Der Lichtstrahl kann außerdem eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erregen und die eigene Position anzuzeigen. Die taktische Taschenlampe mit Stroboskop bewirkt ein rasches Flackern des Lichtstrahls, was sich nutzen lässt, um einem potenziellen Angreifer Gegenwehr zu signalisieren.

Eine taktische Stroboskop-Taschenlampe arbeitet zusätzlich noch mit einer diffusen Taktfrequenz, wodurch sich das Auge nur schwer auf den Lichtreiz einstellen kann. Häufig bewirkt dieses Signal schon, dass der Widersacher das Interesse an weiteren Annäherungen verliert.

In jedem Fall dient die blinkende Leuchtfunktion als Notsignal, auf das Menschen, die sich in der Nähe befinden, aufmerksam werden.

Besonders große und lange taktische Taschenlampen eignen sich als massive Schlagstöcke. Modelle, die an der Lünette mit einer gezahnten Kante ausgestattet sind, können in der Faust zu einer effektiven Handwaffe werden.

Bei Dunkelheit dient die Leuchte genauso gut dazu, ein lichtarmes Szenario aufzuhellen, und verschafft Klarheit über die tatsächliche Lage, was gegebenenfalls für Sicherheit sorgt.

Die effektiven Taschenlampen sind beim Militär, der Polizei sowie in der Sicherheitsbranche, etwa bei Bodyguards, Security-Personal und Türstehern, Bestandteil der Standardausrüstung.

Funktionen mit der die taktische Taschenlampe ausgestattet ist

Die Leuchten sind, anhängig vom Modell, mit unterschiedlichen Funktionen ausgestattet. Neben verschiedenen Helligkeiten gibt es Lichtfunktionen, wie Notsignale, Stroboskop, farbiges Licht oder spezielle Lichteffekte. Weitere Funktionen hängen von der Bauweise ab, beispielsweise gibt es Modelle, die sich zur Raumbeleuchtung eignen oder Miniversionen, die als Schlüssellicht fungieren.

Taktische Taschenlampe mit Stroboskop

Das Stroboskop erzeugt ein Lichtflackern und kann, wie bereits beschrieben, in Notsituationen zur Abschreckung von Angreifern dienen oder Hilfe mobilisieren. Allerdings hängt es dabei von der erzeugten Lichtwirkung ab, ob der Effekt greift.

Außerdem muss es sichergestellt sein, dass der Verteidiger selbst sich dabei noch orientieren kann. Dies ist von der individuellen Blendesensibilität abhängig.

Schließlich ist es bedeutsam, wie rasch sich das Stroboskop einschalten lässt, denn bei einer plötzlichen Konfrontation bleibt wenig Zeit, um zu reagieren. Sinn macht die Stroboskopfunktion für die Verteidigung, wenn sie sich mit einem One-Touch-Knopf direkt einschalten lässt.

Ein gewisses Training ist hier sicher von Vorteil. Wer genau wissen möchte, inwiefern sich eine bestimmte taktische Taschenlampe zur Abschreckung eignet, macht am besten Selbstversuche mit einem Partner, um sich von der Wirkung zu überzeugen.

Der Tactical Switch einer Taktik-Taschenlampe

Der Tactical Switch ist ein Schalter, der sich an der Basis der Leuchte befindet. Durch ihn lässt sich die Lampe mit der Faust umfassen und mit dem Daumen bedienen.

Auf diese Weise kommt sie ihrer eigentlichen Funktion bei taktischen Einsätzen nach, wenn der Kämpfer möglicherweise mit der anderen Hand eine Waffe halten muss. Bei einigen Modellen lassen sich über den Schalter, der Reihe nach, die Leuchtfunktionen abrufen.

Verschiedene Leuchtmodi – die taktische LED-Taschenlampe

Die Grundfunktionen einer Tactical-Taschenlampe bestehen meist aus einer sehr hellen Turbostufe, einer mittelstarken, einer geringen und einer minimalen Stufe, die sich je nach Lichtbedarf einstellen lassen.

Je höher die Lichtausbeute, desto stärker ist natürlich der Energieverbrauch. Daher beträgt die Laufzeit der Akkus oder Batterien bei hoher Stufe meist nur eine oder wenige Stunden, bei niedrigster Stufe kann sie dagegen mehrere Tage betragen.

Neben den Dauerleuchtfunktionen gibt es noch die Möglichkeit Warnsignale, Blitze oder das Stroboskop einzustellen. Manche Leuchten verfügen zusätzlich über farbige LEDs, etwa als rote oder grüne Signallichter.

Enorm weites Leuchten

Taktische Taschenlampen in hochwertiger Ausführung können bis zu einem Kilometer weit strahlen. Es gibt Varianten, die hauptsächlich auf Entfernung ausgerichtet sind, die sogenannten Thrower.

Dem gegenüber stehen Leuchten mit einem weiten Radius, die Flooder. Bei den Leuchten mit Hybridfunktion kann der Fokus zwischen Entfernung und Fläche gewechselt werden.

Thrower

Der Thrower (zu Deutsch: Werfer) ist auf Entfernung ausgelegt. Kleinere Formen bieten eine Reichweite um die 300 Meter, größere reichen mit ihrem Lichtstrahl über 1.000 Meter weit. Das Licht ist durch einen kleinen, hellen Spot, das Zentrum des Strahls, gekennzeichnet.

Der Spill, der Außenbereich der Strahls, fällt dagegen schwächer bis kaum wahrnehmbar aus. Der Vorteil liegt dabei im Überwinden von Entfernungen. Einsatzbereiche, die von dieser Qualität profitieren, gibt es etwa im Strafvollzug, bei Suchdiensten, Fotografen oder im Sicherheitsdienst.

Häufig werden die Lampen auch von technikbegeisterten Menschen zum Vergnügen eingesetzt.

Flooder

Anders sieht es beim Flooder (Fluter) aus, der für die Ausleuchtung von Flächen optimiert ist. Mit seiner Hilfe lassen sich Plätze, Grundstücke, Räume und andere Flächen im nahegelegenen Bereich komplett ausleuchten. Spot und Spill sind hier nicht scharf voneinander getrennt oder sie unterscheiden sich nur unwesentlich in der Helligkeit.

Flooder kommen gerne bei der Grundstücküberwachung, dem Werkschutz, bei Sicherheitsunternehmen und in der professionellen Fotografie zum Einsatz. Im privaten Bereich sind sie praktisch für Wanderungen, Camping, das Ausführen von Hunden oder die Überwachung des eigenen Grundstücks.

Robust und schlagfertig – die Tactical-Taschenlampe

Neben ihrer Bedeutung als Leuchte und Stroboskop kann die taktische Taschenlampe bei der Selbstverteidigung die Funktion einer Handwaffe einnehmen. Dafür eignen sich vor allem Modelle mit einem massiven Gehäuse.

Lange Formen sind dabei als Schlagstock einsetzbar, die kürzeren Varianten weisen an der Lünette häufig eine verstärkte Zahnung auf. Wird die Lampe in der geballten Faust fixiert und mit den Zacken in Richtung des Angreifers geführt, kann das unangenehme körperliche Folgen für diesen haben.

Es ist jedoch eine gewisse Körperkraft vorteilhaft, um eine solche Handwaffe richtig einzusetzen. Bei Frauen oder unterlegenen Gegnern ist die Abschreckung mittels Stroboskop, das einen extra hohen Lumenwert mitbringt auf jeden Fall die harmlosere Variante.

Wegrollschutz

Damit die taktische Taschenlampe bei abschüssigem Gelände vor dem Davonrollen sicher ist, empfiehlt sich ein Modell mit einem gesicherten Gehäuse. Ein angebrachter Clip oder eine kantig abgeflachte Gehäuseform verhindert, dass sich die Leuchte verselbstständigt.

Die Handschlaufe oder ein Holster, der sich am Gürtel befestigen lässt, sorgt dafür, dass das Gerät während anderweitige Aktivitäten sicher aufbewahrt ist.

Tailstand

Tailstandfähig ist die taktische LED-Taschenlampe dann, wenn sie auf der Abschlusskappe senkrecht aufstellbar ist. Dadurch gibt sie ihr Licht in den Raum ab und ermöglicht so die Beleuchtung von Innenräumen. Für Zelte, Wohnwagen oder, bei Stromausfall, auch Räume kann eine leistungsfähige Ausführung so vorübergehend die Beleuchtung ersetzen. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Tactical Switch entweder fehlt oder in der Kappe versenkt ist. Besonders stabil stehen Taschenleuchten mit einem größeren Durchmesser auf der Endkappe.

Die taktische Taschenlampe und ihre gute Handhabung

Für die Handhabung sind Schaltung, Form und Funktionen des Gehäuses sowie die Ausstattung, die ein Gerät mitbringt von Bedeutung. Taktische Taschenlampen, die sich sowohl seitlich schalten lassen, wie auch über den Tactical Switch bedienbar sind, erweisen sich als besonders komfortabel.

Wenn dann noch One-Touch-Funktionen dazu kommen und die Möglichkeit besteht, zwischen den Modi schnell zu wechseln, sowie Bedienungsmodi zu speichern, ist die Ausstattung sehr funktionell.

Von Vorteil ist außerdem eine übersichtliche Bedienungsanleitung mit optischer Aufbereitung, die sich schnell überblicken lässt und Aufschluss über die wesentlichen Funktionen und Modi gibt.

Die Aufschlüsselung nach dem ANSINEMA FL1 2009 Standard erlaubt zudem einen raschen Einblick in die wichtigsten technischen Werte. Ein Mikro-USB-Anschluss, über den sich die Lampe direkt mit einem Computer, Kfz-Stromanschluss oder Stromanschluss verbinden lässt, erspart das Wechseln und Aufladen von Akkus.

Ein geringes Gewicht bei stabiler Bauweise ist ebenfalls von Vorteil für die Handhabung. Ein Holster für die Anbringung am Gürtel oder eine Box zur Aufbewahrung sind Features, die eine gute Ausstattung komplettieren und die Handhabung abrunden.

Besonderer Griff

Der Griff, den die taktische Taschenlampe mitbringt, zeichnet sich durch seine ergonomische Formgebung aus, ist kompakt und bietet durch eine individuelle Struktur Vorteile bei der Bedienung. Die Schalter, die sich am Griff befinden, sollten sich leicht bedienen lassen und dennoch Schutz vor einem ungewollten Einschalten der Leuchte bieten, um die Stromreserven zu schonen.

Bei den Hybridleuchten ist der Griff für den Wechsel der Fokussierung von Bedeutung, dieser wird dabei meist durch Drehen verlängert oder verkürzt. Ein solides Material, das angenehm in der Hand liegt, ist gleichfalls wichtig. Am Griff ist manchmal ein Clip angebracht, mit dem sich die Lampe an der Kleidung fixieren lässt, was besonders bei den kleineren Modellen praktisch ist.

Wasserdichtigkeit der Taschenlampe – taktisch vielseitig einsetzbar

Nur wenn eine Leuchte die entsprechende, genormte Schutzklasse ausweist, ist zu erwarten, dass das Gehäuse beim Eintauchen wasserdicht ist. Die Schutzklasse ist unter der Kennung IP (für International Protection) ausgewiesen. Die vordere Zahl kennzeichnet den Staubschutz, die zweite Ziffer den Feuchtigkeitsschutz. Beispiel: Bei der Schutzklasse IP 68 bedeutet die erste Ziffer 6, dass die Leuchte komplett staubgeschützt ist. Die zweite Ziffer besagt, dass die Leuchte beim Eintauchen in Wasser auf unbestimmte Zeit wasserdicht ist. Ist die zweite Ziffer bei der Schutzklasse geringer als 8, heißt dass, die Lampe ist nur in eingeschränktem Umfang wasserdicht. Wie weit dann der Schutz vor Wasser reicht, lässt sich in einer Tabelle zu den Schutzklassen ablesen.

Wer sich also eine wasserdichte Stableuchte anschaffen möchte, sollte beim Kauf auf die Schutzklasse IP X8 bzw. 68 oder IP X9 bzw. 69 achten.

Einsatzbereiche – Taschenlampen für Militär, Polizei Einsatzkräfte oder Privatleute

Welches Modell die beste taktische Lampe ist, kommt auf den gewünschten Einsatzbereich an. Die Taschenleuchten bieten heute vielerlei Einsatzmöglichkeiten, etwa in den professionellen Einsatzbereichen bei Polizei, Militär und in der Sicherheitsbranche. Die Leuchten sind ebenfalls für Menschen interessant, die sich bei Dunkelheit regelmäßig oder häufig im Freien aufhalten. Dabei bieten die Modelle nicht nur Schutz in schlecht beleuchteten, ländlichen Szenarien, sondern sind ebenso im Großstadtdschungel in wenig gesicherten Gebieten ein wichtiges Hilfsmittel für die persönliche Sicherheit.

Die taktische Taschenlampe bei der Polizei

Bei Sondereinsätzen oder der täglichen Streife sind taktische Taschenlampen für die Polizei ausgesprochen hilfreich. Kleinere Modelle bieten beispielsweise bei Verkehrskontrollen eine gute Möglichkeit, die Papiere zu beleuchten. Auch zum Ausleuchten von Fahrzeugen oder dem Kofferraum eignen sich diese. Wichtig ist, dass sich die Leuchten griffbereit in einem Holster am Gürtel befestigen lassen, um schnell bei der Hand zu sein, wenn sie benötigt werden.

In der Nacht bei der Streife nutzen taktische Taschenlampen der Polizei zum Ausleuchten von unübersichtlichen oder dunklen Gebieten. Zum Anleuchten von Personen, wenn diese sich nicht einschätzen lassen, dienen sie ebenso. Für die Beleuchtung von Straßenschildern oder Hausnummer sowie Hauseingängen sind diese ebenfalls verwendbar. Wichtig ist hier ein starker Akku mit langer Laufzeit, da sich zwischendurch möglicherweise nicht die Gelegenheit ergibt, nachzuladen oder die Batterien zu tauschen. Ein Modell, dass sich über den Zigarettenanzünder im Kraftfahrzeug und einen Mini-USB-Anschluss direkt aufladen lässt, ist in diesem Fall von Vorteil. Zwei Taschenlampen, die im Wechsel benutzt werden oder ein Satz Ersatzakkus kommen ebenfalls infrage.

Die große taktische Taschenlampe bei der Polizei

Große Taschenlampen sind für Suchaktionen der Polizei erforderlich, wobei es auf eine hohe Reichweite und eine breite Flächenausleuchtung ankommt. Die Lampen müssen für solche Einsätze, die möglicherweise im Gelände stattfinden, besonders viel Leistung mitbringen. Hier eignen sich die großen Stablampen, ab etwa 1.000 Lumen Leistung. Diese lassen sich zwar nicht mehr im Holster transportieren, verfügen aber über eine entsprechende Reichweite. Polizei-Taschenlampen mit Hybridfunktion, bei denen sich der Fokus verändern lässt, können von Vorteil sein. Damit lassen sich Areale in der Breite wie auch in der Entfernung bei Dunkelheit durchsuchen.

Wichtige Bedeutung der Polizei-Taschenlampen

Bei Einsätzen können Polizei-Taschenlampen Leben retten, wenn zum Beispiel unbeleuchtete Gebäude von Spezialtruppen gesichert werden müssen. Nur durch das systematische Ausleuchten und Sichern der einzelnen Ebenen und Räume ist zu gewährleisten, dass Gegner, die sich im Gebäude befinden aufgespürt und unschädlich gemacht werden.

 

Die taktische Taschenlampe und das Militär

Taschenlampe MilitärTaktische Taschenlampen sind für das Militär von grundlegender Bedeutung, da die Einsatztruppen sich unter Umständen über lange Zeiträume im Gelände aufhalten müssen, wo diese die einzigen verfügbaren Lichtquellen sind.

 

 

Allerdings werden die Taschenlampen beim Militär für Manöver in der Leuchtstärke so gering wie möglich gehalten, damit sie aus der Luft und bei Beobachtung nicht sichtbar sind.

 

 

 

Besonderheiten der Militär-Taschenlampe

Außerdem darf die Militär-Taschenlampe nicht blenden, damit sich die Einsatzkräfte nicht gegenseitig beeinträchtigen. Es werden kompakte und leichte Leuchten eingesetzt, da sie häufig über längere Strecken im Marschgepäck transportiert werden. Ebenso sollte der Stromverbrauch möglichst niedrig ausfallen. LED-Leuchten mit einer geringen Lichtausbeute um die 50 Lumen kommen dafür in Betracht. Neben den weißen LEDs hat die Militär-Taschenlampe in der Regel farbiges Licht, wie Rotlicht, das von Nachtsichtgeräten nicht erkannt wird.

Security / Sicherheitsbranche

Beim Wachschutz, Personenschutz und anderem Security-Personal gehören taktische Taschenlampen genauso zur Standardausrüstung. Sie kommen bei Kontrollgängen und bei Verfolgung von Verdächtigen sowie bei einem Sicherheitsalarm zum Einsatz. Beim Gebäudeschutz sind eher große Kapazitäten mit breitem Lichtkegel gefragt, um gegebenenfalls ein größeres Areal ausleuchten zu können. Für Wachpersonal bei Veranstaltungen eignen sich kleinere Lampe mit weitreichendem, starkem Spot sowie Stroboskop, um Personen gezielt zu beobachten oder im Notfall anzuleuchten.

Die taktische Taschenlampe für Privatpersonen

Im privaten Bereich bieten die Leuchten viele Einsatzmöglichkeiten, sie dienen in Haus und Garten dazu, dunklere Bereiche auszuleuchten, wenn etwas gesucht oder genauer betrachtet werden soll. Bei Reparaturen von Haushaltsgeräten, in der Werkstatt sowie bei der Entrümpelung von Keller, Speicher oder Garage leisten sie gute Dienste. Deswegen sind kompakte Thrower mit starkem Spot und größere Flooder, die etwa das Grundstück oder den Garten ausleuchten, für Hausbesitzer eine sinnvolle Anschaffung.

Wer im Auto oder auf dem Fahrrad unterwegs ist, freut sich bei einer Panne über die Taschenleuchte im Kofferraum oder Rucksack. Bei Unfällen und anderen Notsituationen können die Lampen von großem Wert sein. Wichtig ist es hier, stets die Batterien oder Akkus und die Funktion zu kontrollieren, damit die Leuchte im Notfall einsatzbereit ist.

Jäger

Jäger benötigen Taschenleuchten zur Nachsuche und Bestätigung von Wild. Die Lampen sollten einen sehr hellen Modus für die Beobachtung und einen sehr dunklen für die Pirsch besitzen. Außerdem sind Farbfilter von Nutzen, um Tiere bei einer Beobachtung nicht zu stören. Die Geräte sollten unempfindlich gegenüber Kälte sein, da sie im Winter für längere Zeiten im Freien zum Einsatz kommen. Eine gute Akkuleistung ist ebenfalls erforderlich.

Jogger – Taschenlampe mit vielen Lumen

Menschen, die gerne im Dunklen Joggen oder Walken, gehen immer ein gewisses Risiko ein, denn sie sind im menschenleeren Park oder auf Waldwegen leicht anzugreifen. Das betrifft ganz besonders Frauen, die allein unterwegs sind. Die taktische Taschenlampe mit Strobo-Blitz ist hier ein wertvoller Begleiter, weil sie zum einen mögliche Angreifer schon in einem hellen Modus abschreckt.

Zum anderen dient sie mit dem Stroboskop bei Angriffen dazu, den Gegner zu blenden. Die Lampe sollte bei Dunkelheit unbedingt eingeschaltet sein, um die eigene Sicherheit zu erhöhen. Ein Modell mit One-Touch-Schalter für den Strobe-Modus und einem hohen Lumen-Wert ist empfehlenswert.

Hundebesitzer

Für Hundebesitzer, die nachts unterwegs sind, gilt ähnliches. Die persönliche Sicherheit lässt sich durch eine starke Taschenlampe mit Strobe-Funktion erhöhen, weil sie Angreifer abschreckt und möglicherweise auch als Handwaffe verwendbar ist. Damit im Park oder im Wald der Hund stets im Blickfeld bleibt, ist außerdem ein heller Modus mit breitem Spill sinnvoll.

Nachtschichtarbeiter

Personen, die in Nachtschicht arbeiten, tragen ein gewisses Berufsrisiko, da potenzielle Gegner sie bei einer sich täglich wiederholenden Route leicht beobachten und überfallen können. Ein großes Leuchtenmodell mit starkem Fokus, Strobe-Modus und einem soliden Gehäuse, das an der Lünette gezahnt ist, bietet Vorteile. Es dient ebenso der Abschreckung von potenziellen Angreifern wie im Ernstfall der Selbstverteidigung.

Aufbau & Funktionsweise

Taktische Taschenlampe sind im Aufbau mit einer normalen LED-Taschenlampe vergleichbar, sie besitzen in der Regel aber mehr Funktionen. Sie bestehen aus einem Metall- oder Kunststoffgehäuse, das meist aus mehreren Stücken zusammengesetzt und verschraubt oder verklebt ist. An der Frontseite befindet sich die Linse aus Kunststoff oder Mineralglas mit dem stromsparenden LED-Leuchtmittel. Im mittleren Bereich sind die Batterien oder Akkus untergebracht.

Meist müssen die Akkus zum Laden entnommen werden, einige Modelle sind direkt mit einem Mini-USB-Anschluss bestückt und können darüber aufgeladen werden. Am Schaft befinden sich außerdem die Schalter für das Licht und die verschiedenen Modi, hier sind die One-Touch-Modi auf Knopfdruck wählbar.

Das Ende der Leuchten besteht aus der Kappe, die sich für den Batteriewechsel abschrauben lässt. Einige Modelle sind hier mit dem Tactical-Switch ausgerüstet, durch den sich die Lampe in der Faust halten und mit dem Daumen bedienen lässt.

LED als Leuchtmittel

LED-Technologie hat sich bei den Leuchtmitteln für Taschenlampen inzwischen durchgesetzt, weil die Chips ausgesprochen kompakt sind, einen minimalen Stromverbrauch bei maximaler Leuchtkraft haben und sich als sehr langlebig erweisen. Es gibt LEDs in verschiedenen Farbtemperaturen, von gelblichem Warmweiß über Neutralweiß bis zu bläulichem Kaltweiß. Farbige LEDs in Rot, Grün oder Blau werden ebenfalls bei Stabtaschenlampen verbaut.

Energieversorgung

Die Stromversorgung ist bei den meisten Modellen über entnehmbare Akkus sichergestellt, die separat in einem Ladegerät aufgeladen werden. Als Alternative gibt es die Modelle mit direktem USB- Anschluss, die sich über die Steckdose, den KFZ-Stromanschluss oder den Computer aufladen lassen. Diese können im Notfall zur Reservestromversorgung von Mobilgeräten, wie Handys, MP3- Playern oder Tablet-PCs dienen. Durch die verschiedenen Leuchtmodi können die Energiereserven der Taschenleuchten ökonomisch verwaltet werden. Bei minimaler Stufe reicht die Akkuleistung häufig für mehrere Tage, während in den mittleren und Höchststufen sowie bei Stroboskoplicht der Betrieb nur wenige Stunden mit einer Akkuladung möglich ist. Powerbanks oder Ersatzakkus sind unterwegs als Reserveenergie verwendbar.

DER ANSINEMA FL1 2009 Standard

Um taktische Taschenlampen für Käufer besser vergleichbar zu machen, entwickelten die USA Standards. Das ANSI (American National Standards Institute), die NEMA (National Electrical Manufacturers Association) und diverse Hersteller erstellten die ANSI/NEMA FL 1-2009 Standard Richtlinie. Durch die entsprechenden Angaben auf der Verpackung lassen sich damit Reichweite, Schlagbeständigkeit und Stoßsicherheit, Lichtleistung, Leuchtdauer und Wasserdichtigkeit eines Modells anhand von Symbolen schnell und einfach ablesen.

Akku

Die verwendeten Akkus sollten unbedingt den Herstellerangaben entsprechen, da sonst die gewünschte Leistung nicht garantiert ist und das Gerät beschädigt werden kann. Weil durch die hohe Leistung der immer kraftvoller agierenden Modelle der Energieverbrauch relativ hoch ist, eignen sich normale Haushaltsbatterien in der Regel nicht als Stromquelle. Genutzt werden Lithium-Ionen-Akkus, wie sie heute für mobile Technologien meist eingesetzt werden. Gängige Formen sind 18650er oder 26650er Akkus, wobei die ersten beiden Ziffern den Durchmesser, die folgenden beiden Ziffern die Länge und die letzte Ziffer die Bauform des Akkus angeben. 18650 bedeutet demnach, der Akku hat einen Durchmesser von 18 mm, eine Länge von 65 mm und eine runde Bauweise, die durch die Null angezeigt wird.

Haptik

Die Griffigkeit des Gehäuses unterscheidet die taktische Taschenlampe von der einfachen LED- Taschenlampe, denn diese Verarbeitung ist für den funktionellen Einsatz von großem Wert. Die Haptik bietet eine strukturierte Oberfläche, mit schlanker Bauweise und einem konisch verlaufenden Frontende für den Reflektor und das Leuchtmittel. Der Schaft liegt durch Querrillen, Kanten oder Mulden Sicherheit von Vorteil, denn er verhindert, dass der schmale Schaft aus der Hand rutscht. Der Tactical-Switch am Ende der Kappe lässt sich durch eine ergonomische Formgebung besonders sicher und angenehm bedienen. Die Verschraubung des Gehäuses ist bei hochwertigen Geräten leichtgängig und die Schalter, die sich am Schaft befinden, lassen sich schnell und einfach betätigen.

Material – Walther Taschenlampe aus Aluminium

Die Materialien, aus denen die Leuchte hergestellt ist, sind für Qualität und Funktionalität bedeutend. Metallgehäuse sind in jedem Fall stabiler als Kunststoffmodelle und eine Linse aus gehärtetem Mineralglas ist bruchfester, als Plexiglaskunststoff. Metall leitet zudem überschüssige Wärme ab und verhindert so Hitzestaus.

Hochwertige Markenmodelle, wie eine Walther Taschenlampe, warten mit einem Gehäuse aus gehärtetem Flugzeugaluminium auf und verbinden so ein geringes Gewicht mit solider Stabilität. Diese Ausführungen überstehen einen Sturz oder das Einschlagen einer Fensterscheibe und tragen höchstens ein paar Kratzer davon. Dafür bietet außerdem ein verstärkter und gezahnter Bezel, der sich am Reflektor befindet, die besten Voraussetzungen.

Rechtliches

Um die taktische Taschenlampe legal zur Selbstverteidigung nutzen zu dürfen, muss nach §34 StGB ein rechtfertigender Notstand, also der Tatbestand der Notwehr, vorliegen. Dies ist auch für den Einsatz von Elektroschockern der Fall, mit dem Unterschied, dass bei Taschenlampen die Toleranzgrenze etwas niedriger liegt.

Das ist dadurch bedingt, dass eine Leuchte zwar einen Schrecken hervorrufen kann, in der Regel aber keine bleibenden Schäden hinterlässt. Notwehr ist dann berechtigt, wenn eine Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre oder Eigentum besteht. Außerdem muss jeweils das mildeste, zur Verfügung stehende Mittel eingesetzt werden.

Falls ein Angreifer eine Person bedroht, indem er sich ihr in den Weg stellt, die Herausgabe von Wertgegenständen verlangt und bei Zuwiderhandlung Gewalt ankündigt, ist der Einsatz der Stroboskopleuchte wahrscheinlich gerechtfertigt. Handelt es sich aber lediglich um eine Belästigung durch eine andere Person, der sich der Belästigte durch Weggehen einfach entziehen kann, wäre Letzteres das mildere Mittel und der Einsatz des Stroboskops wäre hier ungerechtfertigt.

Sicherheit – die taktische Taschenlampe mit Strobo-Blitz

Wenn Sie beabsichtigen, sich im Notfall mit einer taktischen Lampe vor Angreifern zu schützen, ist es vorteilhaft, wenn Sie das Szenario im Vorhinein ausprobieren und üben. In einer akuten Situation fällt es bekanntlich oft schwer, sofort die entsprechende Reaktion entgegenzusetzen. Wenn Sie diese vorher einüben, lässt sie sich im Ernstfall leichter abrufen.

Bei der Handhabung einer Taschenlampe

Im Vorteil sind Sie auf jeden Fall mit einer Leuchte, die einen One-Touch-Modus für die hellste Leuchtstufe sowie das Stroboskop hat. Der gewünschte Modus sollte sich speichern oder voreinstellen lassen. Dadurch bietet die Lampe beim Einschalten gleich den gewünschten Lichteffekt, was kostbare Zeit spart.

In einer Notwehrsituation

Wenn Sie beispielsweise in der Dunkelheit durch den Park joggen, sollten Sie die Taschenleuchte schon in der Hand und den Finger am One-Touch-Schalter oder dem Tactical-Switch halten. Dieses Verhalten gewöhnen Sie sich idealerweise gleich an, um im Notfall gewappnet zu sein. Stellt sich jemand Ihnen absichtlich in den Weg und Sie werden bedroht, betätigen Sie den Schalter und das Licht oder Stroboskop leuchtet auf.

Direkt in die Augen leuchten

Leuchten Sie dann dem Angreifer direkt in die Augen und halten Sie die Leuchte dafür möglichst hoch.

Möglichst schnell flüchten

Ist der Gegner irritiert, ergreifen Sie sofort die Flucht und entfernen Sie sich so schnell, wie möglich vom Angreifer.

Einsatz als Schlagwerkzeug

• Werden Sie bereits tätlich angegriffen, können Sie die Lampe immer noch als Schlagwerkzeug einsetzen.
• Umklammern Sie den Schaft dafür mit der geschlossenen Faust und richten Sie dabei den Bezel in die Richtung des Gegners.
• Führen Sie dann mit der Faust „Hammerschläge“ aus, wobei der Kranz an der Lünette den Gegner trifft. Wenn Sie den Gegner dadurch einschüchtern können, ergreifen Sie unverzüglich die Flucht.

Geschichte der Taschenlampe

Erfunden wurde die Taschenlampe bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Conrad Huber. Der Gründer der Ever-Ready-Company meldete seine Everready-Taschenlampe in 1898 zum Patent an. Sie bestand aus Papier, Faserstoff, Glühbirne, Reflektor sowie einer Batterie und konnte gerade ein kurzes Aufblitzen erzielen. Die Modelle haben sich rasch entwickelt, in den 1970er Jahren gab es die ersten wasserdichten Ausführungen. In den 1980er Jahren kamen Halogentaschenlampen auf, die für eine enorme Steigerung der Lichtausbeute sorgten. Revolutioniert wurden die Technologien gegen Ende der 1990er Jahre durch die LED-Leuchtmittel, die extrem sparsam, langlebig und leistungsstark sind.